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Gesetze - Richtlinien - Vorschriften

VDI – EN – DIN ?

Gesetze - Richtlinien - Vorschriften

VDI – EN – DIN ?

Neben den zivilrechtlichen und handelsrechtlichen gesetzlichen Vorschriften findet sich insbesondere in der Straßenverkehrsordnung § 22 StVO der Hinweis, dass die Ladungssicherung unter Berücksichtigung der "anerkannten Regeln der Technik" durchzuführen ist. 

Eine genaue Definition dessen ist nicht im Gesetz enthalten, es wird aber allgemein davon ausgegangen, dass insbesondere die VDI Richtlinie 2700 (ff) / EN 12642 / DIN 12195 - auch mit weiteren Richtlinien und Normen - einschlägig sind. Diese Normen sind keine Rechtsnormen, sie berücksichtigen lediglich die "anerkannten Regeln der Technik". Diese genannten Richtlinien und DIN-Normen sind in allen Fällen einer zu überprüfenden Ladungssicherung das Mindestmaß dessen, was bei Ladungssicherung beachtet werden muss. Aufgrund der Vielzahl von Ladungssicherungsverstößen, Unfällen, Schadensfällen, Versicherungsregulierungen wird die technische und rechtliche Anforderung an eine erfolgreiche Ladungssicherung immer weiter entwickelt. Insbesondere kann sich aus der Spezialität des Ladeguts ergeben, dass die Grundregeln dieser Richtlinien nicht anwendbar sind oder nicht ausreichen, oder dass man durch naheliegende Überlegungen auf eine tatsächlich andere Lösung kommen müsste, um dieses spezielle Ladegut ladungssicher zu transportieren.

An die Vorgaben / an den Wortlaut oder / an die technischen Beispiele der VDI 2700 und anderer Richtlinien sind also weder Gerichte noch Sachverständigen noch Gutachter gebunden, sondern es können in dem zu betrachtenden Einzelfall auch mal wesentlich höhere oder ganz andere Anforderungen an die Ladungssicherung gestellt werden.